Sonntag, 20. März 2016

{Rezension} Die Shannara Chroniken - Elfensteine

Titel: Die Shannara Chroniken -  Elfensteine
Autor: Terry Brooks
Erschienen: 15. Februar 2016
Seitenzahl: 736
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99€









Klappentext:

Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.



Erster Satz:

 Die nahe Morgendämmerung erhallte schwach den nächtlichen Himmel, als die Erwählten den Garten des Lebens betraten.




Meine Meinung:

Terry Brooks hat es geschafft einen in eine ganz neue Welt zu entführen. Eine Welt mit Elfen, Trollen und, Dämonen und so weiter.
Es wird eine Geschichte erzählt voller Kriege, Bedrohungen und aussterbenden Arten, die die über 700 Seiten voll uns ganz rechtfertigen, auch wenn mann dann, bevor man anfängt eher nicht so wirklich lust hat zu lesen.
Aber kaum hat man die ersten Seiten hinter sich ist man vollkommen in eine andere Welt eingetaucht.

Die Handlung setzte vom ersten Satz an mit Spannung ein und wurde fast nie langweilig -trotz der 700 Seiten...

Man beginnt die abenteuerliche Reise mit Amberle, Wil und Eretria und erlebt alles mit ihnen zusammen. Man wird teil ihrer Welt, da Terry Brooks auch die Umgebung und Charaktere sehr ausführlich beschreibt, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann.
Leider auch die Schlachtszenen...Da hätte er einen Gang zurückfahren können...
Jedenfalls setzt die Spannung keine Sekunde lang aus und ungefähr nach der Hälfte konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.



Terry Brooks hat die Geschichte aus der Sicht eines auktorialen Erzählers beschrieben. Einerseits mag ich das nicht so gerne, da man sich so nicht so toll in eine Figur hineinversetzen kann, aber hier fand ich es ganz gut, weil so keine Person in den Vordergrund gedrängt wird.

Er erzählt etwas altmodisch, was einem nach etwas Zeit gar nicht mehr auffällt und doch sehr schön klingt und sich gut lesen lässt. Das hat noch mal mehr etwas von einem Märchen :)
Noch etwas, dass mich von diesem Buch an ein Märchen erinnert, ist die wirklich durchdachte Wortwahl von Terry Brooks. Auch durch seine genaue Beschreibung von einfach allem weiß man, wie wichtig ihm sein Buch ist.


In diesem Buch erfährt man sehr viel über die Charaktere. Terry Brooks hat sie nicht zu kurz kommen lassen. Immer mal wieder erfährt man etwas neues über eine Person. Es war wie im realen Leben: Es dauert vielleicht erst mal ein bisschen, bis man sich richtig kennen lernt, aber es ist doch immer wieder eine wohltuende Überraschung, wenn man etwas neues über sein Gegenüber rausfindet.

Nur Amberle...ja ich weiß auch nicht. Irgendwie hat das nicht so richtig geklappt mit uns beiden.
Schade eigentlich, weil ich doch wirklich glaube, dass sie eine tolle Persönlichkeit hat.





Fazit:

Das Buch ist sehr reich an tollen Ideen. es ist fantasievoll, spannend und etwas Romantik gibt es auch. Es ist wirklich toll geschrieben und auf jeden Fall lesenswert.





Bewertung:

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